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Eine Vortragsreihe der Kooperationspartner:

Bayerische Architektenkammer

Bayerische Ingenieurekammer-Bau

Bund Deutscher Architekten BDA Bayern
Bund Deutscher Landschaftsarchitekten
BDLA Bayern

Verband Beratender Ingenieure VBI Bayern

Bayerischer Bauindustrieverband

Bayerische Baugewerbeverbände

Beton Marketing Süd GmbH

Oberste Baubehörde

 

 

Seit 2005 informieren wir in unserer Vortragsreihe "Qualität zählt" mit hochklassigen Referenten aus Forschung und Lehre, aus den Büros und der Bauwirtschaft ein breites Fachpublikum über herausragende Architektur- und Ingenieurleistungen.

Wir würden uns freuen, wenn wir die, die "Qualität zählt" noch nicht kennen, gewinnen könnten und die, die uns schon kennen, auch weiterhin als Gäste begrüßen dürften.

Die Kooperationspartner
 
 

 

   
  Qualität zählt

  Architekten und Ingenieure
  berichten über ihre Arbeit


  Der Besuch der Vorträge
  ist kostenlos. 
  Eine Anmeldung wird erbeten.

31Qualität zählt - Architekten und Ingenieure berichten über ihre Arbeit
18. März 2014 - Oskar von Miller Forum - Vortragssaal EG - Oskar-von-Miller-Ring 25 - 80333 München

Emanuel Joseph von Herigoyen - Leiter des Oberbaukommissariats in München (1810 – 1817)
Dr. Hermann Reidel, Leiter des Diözesanmuseums Regensburg

Die Staatsbauverwaltung in Bayern war um 1800 durch Kompetenzvielfalt, aber zugleich auch komplizierte Strukturen charakterisiert. Unter Minister Maximilian Graf von Montgelas (1799 – 1817) wurde die bayerische Verwaltung neu strukturiert und modernisiert. Aus der 1825 geschaffenen Ministerialbausektion wurde schließlich unter König Ludwig I. 1830 die Oberste Baubehörde, als oberste Instanz des staatlichen Bauens in Bayern, ins Leben gerufen. In der Vortragsreihe werden die beiden Persönlichkeiten, Carl Friedrich von Wiebeking und Emanuel Joseph von Herigoyen, vorgestellt, die vor Leo von Klenze in den Vorläuferorganisationen der staatlichen Bauverwaltungen leitend tätig waren.

Emanuel Joseph von Herigoyen (1746 – 1817)
Der in Belas bei Lissabon geborene Sohn eines baskischen Edelmannes und einer Wienerin erhielt ersten Zeichenunterricht von einem italienischen Architekten, der zum Wiederaufbau in die von dem schrecklichen Erdbeben des Jahres 1755 verwüstete portugiesische Hauptstadt berufen worden war. Herigoyen studierte in Paris Zeichnen, Architektur und Mathematik. In Wien war er von 1769 bis 1773 an der Akademie der Bildenden Künste und als Wasserbauingenieur tätig. Weitere berufliche Stationen waren Mainz, Aschaffenburg und Regensburg. Nach München kam Herigoyen 1810. Hier hatte er bis zu seinem Tode im Jahre 1817 die Leitung des Oberbaukommissariats inne. Seine frühklassizistischen Bauten orientierten sich am Louis-Seize-Stil, dem französischen Architektur- und Kunststil, der zwischen 1760 und 1790 seinen Höhepunkt hatte, und am Palladianismus, dem nach Andrea Palladio benannten klassizistischen Baustil.

PROGRAMM


Begrüßung
  • Ministerialdirektor Dipl.-Ing. Josef Poxleitner
    Leiter der Obersten Baubehörde
Grußwort
  • Dipl.-Ing. Karlheinz Beer
    Vorsitzender des Bundes Deutscher Architekten Bayern (BDA)
Vortrag
  • Dr. Hermann Reidel
    Leiter des Diözesanmuseums Regensburg

    Emanuel Joseph von Herigoyen
    Leiter des Oberbaukommissariats in München (1810 – 1817)
Nachwort
  • Dipl.-Ing. Architekt Lutz Heese
    Präsident der Bayerischen Architektenkammer

TERMIN

  •  Dienstag, 18. März 18:00 Uhr

ORT

  • Oskar von Miller Forum 
    Vortragssaal EG
    Oskar-von-Miller-Ring 25
    80333 München


















Dr. Hermann Reidel
Leiter des Diözesanmuseums Regensburg

1972 – 1981 Studium der Kunstgeschichte,
Geographie und Vor- und Frühgeschichte
in Regensburg und Freiburg i.Br.

1977 Magisterexamen

1981 Promotion in Kunstgeschichte mit
einer Arbeit über E.J.v.Herigoyen bei
Prof. Dr. Erik Forssman

1981 Wiss. Mitarbeiter am Landesdenkmalamt
Baden-Württemberg in Stuttgart
„Projekt Ortskernatlas“

1981 Bischöflicher Konservator im Bistum Regensburg

Seit 1986 Leiter der Kunstsammlungen
des Bistums Regensburg

1995 – 2007 Konsultor der Päpstlichen
Kommission für die Kulturgüter der Kirche
 
  Qualität zählt

  Architekten und Ingenieure
  berichten über ihre Arbeit


  Der Besuch der Vorträge
  ist kostenlos. 
  Eine Anmeldung wird erbeten.

30Qualität zählt - Architekten und Ingenieure berichten über ihre Arbeit
11. Februar 2014 - Oskar von Miller Forum - Vortragssaal EG - Oskar-von-Miller-Ring 25 - 80333 München

Carl Friedrich von Wiebeking - Bayerns Ingenieurbau im frühen 19. Jahrhundert
Dr. Helmut Hilz, Leiter der Bibliothek des Deutschen Museums

Die Staatsbauverwaltung in Bayern war um 1800 durch Kompetenzvielfalt, aber zugleich auch komplizierte Strukturen charakterisiert. Unter Minister Maximilian Graf von Montgelas (1799 – 1817) wurde die bayerische Verwaltung neu strukturiert und modernisiert. Aus der 1825 geschaffenen Ministerialbausektion wurde schließlich unter König Ludwig I. 1830 die Oberste Baubehörde, als oberste Instanz des staatlichen Bauens in Bayern, ins Leben gerufen. In der Vortragsreihe werden die beiden Persönlichkeiten, Carl Friedrich von Wiebeking und Emanuel Joseph von Herigoyen, vorgestellt, die vor Leo von Klenze in den Vorläuferorganisationen der staatlichen Bauverwaltungen leitend tätig waren.

Carl Friedrich von Wiebeking (1762 – 1842)
Der Sohn eines Apothekers stammte aus Wollin in Pommern und begann schon mit 15 Jahren erste Stadtpläne zu zeichnen. Ab 1779 arbeitete er als Landvermesser im Dienste der Herzöge von Thüringen und Mecklenburg. 1788 wurde er von Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz zum kurfürstlichen Wasserbaumeister im Herzogtum Berg ernannt. Nach einigen Jahren in Darmstadt und Wien, wo er u.a. am Bau der Straße nach Zagreb beteiligt war, kam er nach Bayern und war von 1805 bis 1817 Königlicher Generaldirektor des gesamten bayerischen Wasser-, Brücken- und Straßenbauwesens. Er leitete in dieser Funktion u.a. die Regulierung von Isar und Inn. 1808 wurde er für seine Verdienste um das Verkehrswesen in Bayern geadelt.



PROGRAMM

Begrüßung

  • Ministerialdirektor Dipl.-Ing. Josef Poxleitner
    Leiter der Obersten Baubehörde
Grußwort
  • Dipl.-Ing. Gert Karner
    Vorsitzender des Verbandes Beratender Ingenieure LV Bayern (VBI)
Vortrag
  • Dr. Helmut Hilz
    Leiter der Bibliothek des Deutschen Museums

    Carl Friedrich von Wiebeking
    Königlicher Generaldirektor des bayerischen
    Wasser-, Brücken- und Straßenbauwesens (1805 – 1817)
Nachwort
  • Dr.-Ing. Heinrich Schroeter
    Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau

TERMIN

  •  Dienstag, 11. Februar 2014, 18:00 Uhr

ORT

  • Oskar von Miller Forum
    Vortragssaal EG
    Oskar-von-Miller-Ring 25
    80333 München


















Dr. Helmut Hilz
Leiter der Bibliothek des Deutschen
Museums

1983 – 1988 Studium der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Geschichte und Volkswirtschaftslehre

1988 Magister Artium


1992 Promotion in Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

1995 – 1998 Leitung der Bibliothek Wirtschaftswissenschaften der Universitätsbibliothek
München

Seit 1998 Leitung der Bibliothek des
Deutschen Museums

Forschungsschwerpunkte
Geschichte des technischen Buchs und
der technischen Bibliotheken, Buchforschung, Wirtschafts- und Technikgeschichte Bayerns